Ungefähr vier Fünftel aller Schlaganfälle werden durch den Verschluss einer Arterie verursacht. Der Gehirnanteil, der von der Arterie versorgt wird, kann dadurch geschädigt werden und dieses Ereignis wird Schlaganfall oder Hirninfarkt genannt. Wenn der Verschluss in einer großen Gehirnarterie stattfindet, kann ein großer Gehirnanteil geschädigt werden. Ungefähr 24 bis 48 Stunden nach einem großen Hirninfarkt, kann es zu einer Gehirnschwellung mit einem gefährlichen Druckanstieg innerhalb des Schädels kommen. Eine Operation zur Entfernung eines Teils des Schädelknochens über dem geschwollenen Hirnteil, kann zur Drucksenkung und damit zur Reduzierung des Risikos zu Sterben oder schwere Behinderungen davonzutragen, beitragen. Jedoch hat eine Operation bei schwerkranken Patienten nach einem Schlaganfall viele ernstzunehmende Risiken. Zur Zeit gibt es nicht genügend Ergebnisse aus Studien (Evidenz) um zu entscheiden, ob eine Operation mehr Vor- oder Nachteile für den Patienten bringt. Randomisierte Studien, in denen eine Operation mit einer konservativen Behandlung verglichen wird, werden zur Zeit durchgeführt.
Es gibt keine Evidenz dafür, dass eine Operation zur Druckentlastung des Gehirns nach einem Schlaganfall eine positive Auswirkung auf den Verlauf hat
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