Eine Mangelversorgung mit Jod verursacht bei Kindern geistige Behinderungen ebenso wie vergrößerte Schilddrüsen (Kropf) und Schilddrüsenhormonmangel in allen Altersgruppen. Eine Mangelversorgung existiert immer noch in weiten Teilen der Welt. Diese Übersichtsarbeit beurteilte Studien, die Kostformen mit jodiertem Speisesalz und eine Vergleichsgruppe untersuchten. Es wurden sechs Studien, meist mit Kindern, aber auch mit Erwachsenen in die Übersicht aufgenommen. In fünf Studien stieg der Jodgehalt im Urin an, jedoch gab es bei Kleinkindern Bedenken, dass sie nicht genügend Salz essen, um die erforderliche Menge Jod aufzunehmen. Einige der Studien zeigten auch eine Verkleinerung der aufgrund des Jodmangels vergrößerten Schilddrüse. Es wurden keine Nebenwirkungen berichtet, diese wurden aber möglicherweise nicht ausreichend untersucht. Weitere hochqualitative Langzeitstudien sind nötig, um die Auswirkungen von Jodsalz auf die Kindsentwicklung, Todesfälle durch Jod-Mangel und Nebenwirkungen zu untersuchen.
Jodiertes Speisesalz verbessert zwar den Jod-Status, darüber hinausgehende Auswirkungen sind jedoch noch ungeklärt
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