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Regelmäßige Bluttransfusionen reduzieren das Risiko eines Schlaganfalles bei Menschen mit Sichelzellenanämie, jedoch treten erhebliche unerwünschte Nebenwirkungen auf

Hirst C, Wang WC

Sichelzellenanämie ist weltweit eine der häufigsten vererbbaren Erkrankungen, bei der es zu einer Blutarmut (Anämie) kommt. Die Folge ist eine Sauerstoffunterversorgung von Gewebe mit Schädigung vieler Organe. Die Sichelzellen (rote Blutkörperchen in Sichelform) können die Blutgefäße verstopfen und Schlaganfälle verursachen. Durch Bluttransfusionen sinkt der Anteil an Sichelzellen an der Gesamtzahl der roten Blutkörperchen und so können Schlaganfälle vermieden werden. Regelmäßige Bluttransfusion können unerwünschte Nebenwirkungen haben, wie z.B. Eisenüberladung, Übertragung von Infektionen und Transfusionsreaktionen. Diese Studienübersicht zeigt, dass regelmäßige Bluttransfusionen das Risiko eines Schlaganfalles bei Patienten mit Sichelzellenanämie signifikant senken. Jedoch gibt es erhebliche unerwünschte Nebenwirkungen. Mehr Forschung auf dem Gebiet ist notwendig.

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