Cotrimoxazol trägt zur Vorbeugung von Infektionen bei HIV-infizierten Erwachsenen bei, aber es könnte zu Resistenzen gegen das Medikament führen und mehr Forschung ist daher notwendig. Der Human Immunodeficiency Virus (HIV) schädigt das Immunsystem und macht Menschen anfälliger für Infektionen. Solche Infektionen können schwere Komplikationen verursachen, oder zum Tode führen. Antivirale Medikamente können das Fortschreiten der Erkrankung abbremsen. Jedoch leben die meisten HIV-infizierten Menschen in Entwicklungsländern und haben keinen Zugang zu diesen Medikamenten. Die Vorbeugung von Infektionen ist das Hauptziel einer HIV-Behandlung in Entwicklungsländern. Eine tägliche niedrige Dosis von Cotrimoxazol, einem Antibiotikum (ein Mittel gegen bakterielle Infektionen) wird zur Vorbeugung von Infektionen und zur Verbesserung der Überlebenschancen gegeben. Jedoch weiß man nicht, ob es bei HIV-infizierten Menschen hilfreich ist. Diese Studienübersicht zeigt, dass Cotrimoxazol die Überlebenschancen und andere gesundheitliche Parameter in einigen Gegenden Afrikas verbessert, jedoch gibt es keine Informationen über unerwünschte Nebenwirkungen oder mögliche Resistenzen. Mehr Studien müssen durchgeführt werden.
Ein tägliche niedrige Dosis Cotrimoxazol zur Vorbeugung opportunistischer Infektionen bei Erwachsenen mit HIV
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