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Mehr Forschung ist notwendig, um zu entscheiden, ob der Einsatz von gefrorenen Embryos und/oder intravenösem Albumin die Häufigkeit eines schweren Überstimulationssyndrom der Eierstöcke bei In-Vitro-Fertilisation (IVF) verringern kann

D'Angelo A, Amso NN

Ein Überstimulationssyndrom der Eierstöcke ist eine Komplikation, die beim Einsatz von Hormonen zur Stimulation des Eisprungs bei einer künstlichen Befruchtung (IVF) auftreten kann. Die Medikamente können manchmal die Eierstöcke übermäßig stimulieren. Ein schweres Überstimulationssyndrom kann lebensgefährlich sein. Werden in einem weiteren Zyklus gefrorene Embryos verwendet, braucht man weniger Hormone, allerdings ist die Schwangerschaftsrate dann auch kleiner. Jedoch zeigt diese Aktualisierung der 2002 erstmals veröffentlichten Übersichtsarbeit von d´Angelo, dass es nicht genügend Ergebnisse aus Studien gibt, um zu demonstrieren, ob der Einsatz von gefrorenen Embryos und/oder intravenösem Albumin (eine proteinreiche Flüssigkeit zur Erhöhung der zirkulierenden Blutmenge) die Häufigkeit eines Überstimulationssyndroms bei Frauen mit hohem Risiko verringern kann. Mehr Forschung über die Auswirkungen dieser Interventionen auf die Schwangerschaftsrate ist notwendig.

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