Unfallbedingte Rückenmarksverletzungen können langfristige Behinderungen verursachen und die Lebensqualität wesentlich beeinträchtigen. Die zur Zeit übliche absolute Ruhigstellung von Unfallopfern mit Schienen und Halskragen zur Verhinderung weiterer Schäden, ist unter Umständen nicht immer notwendig, da das Risiko für weitere Verletzungen klein ist. Unfallopfer mit Verletzungen im Bereich der Wirbelsäule und des Rückenmarks müssen mit äußerster Vorsicht behandelt werden. Eine vollständige Ruhigstellung kann zu ernsthaften Problemen mit der Atmung und zu Schmerzen führen und lebensgefährlich sein. Diese Studienübersicht zeigt, dass es keine Ergebnisse aus qualitativ hochwertigen Studien gibt, die die Auswirkungen einer absoluten Ruhigstellung der Wirbelsäule nach einem Unfall auf das Ausmaß der Rückenmarksverletzung demonstrieren. Mehr Forschung ist notwendig.
Es gibt keine Evidenz aus Studien, die eine Beurteilung einer absoluten Ruhigstellung der Wirbelsäule nach einem Unfall zur Vorbeugung von weiteren spinalen Verletzungen erlaubt
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