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Nicht-invasive Beatmung für Patienten mit zystischer Fibrose

Moran F, Bradley JM, Piper AJ

Bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer zystischer Fibrose (Mukoviszidose) kann eine nicht-invasive Beatmung (der Patient trägt eine Maske vor Mund und Nase, die an ein Beatmungsgerät angeschlossen ist) das Atmen während des Schlafes und das Abhusten von Schleim erleichtern, die körperliche Leistungsfähigkeit erhöhen, sowie dazu beitragen, ein Lungenversagen zu verhindern. Wenn zystische Fibrose fortschreitet, kann die Atmung erschwert werden, meist ein Anzeichen für ein beginnendes Lungenversagen (Kohlendioxyd kann nicht genügend abgeatmet und Sauerstoff nicht genügend aufgenommen werden). Entwickelt sich ein Lungenversagen, fällt es vielen Patienten schwer, Bronchialschleim (Sputum) abzuhusten. Ein Lungenversagen kann letztendlich zum Tode führen. Die Ergebnisse einiger kurz dauernder Studien zeigen, dass nicht-invasive Beatmung eine Reihe von Meßwerten der Atmung und des Gasaustausches verbessern kann und das Abhusten von Schleim erleichtert. Die langfristige Wirksamkeit, Sicherheit und Akzeptanz der nicht-invasiven Beatmung, als Methode zur Schleimlösung oder als nächtliche Beatmung ist noch nicht klar. Weitere Forschung sollte die Frage beantworten, welche Rolle die nicht-invasive Beatmung bei körperlichen Übungen im schweren Krankheitsverlauf spielt. In den Studien konnten keine Belege für eine lebensverlängernde Wirkung der nicht-invasiven Beatmung gefunden werden.

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