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Independent high-quality evidence for health care decision making

Inhalierbare Kortikosteroide können möglicherweise bei Patienten in der Notaufnahme dazu beitragen, eine stationäre Aufnahme zu vermeiden und die Lungenfunktion zu verbessern

Edmonds M, Camargo CA, Pollack CV, Rowe BH

Bei einem Asthmaanfall verengen sich die Atemwege durch Verkrampfungen der Atemwegsmuskulatur und durch entzündliche Schwellungen der Atemwegschleimhäute. Kortikosteroide können eingesetzt werden, um die Schwellungen zu reduzieren. Kortikosteroide können inhaliert werden, durch den Mund (oral) eingenommen werden oder als Tropf über die Vene (intravenös) gegeben werden. Diese Studienübersicht zeigt, dass inhalierbare Kortikosteroide dazu beitragen einen Asthmaanfall zu bessern. Es gibt jedoch nicht genügend Evidenz darüber, ob dieser zusätzliche Vorteil bestehen bleibt, wenn Kortikosteroide, entweder oral (durch den Mund) oder intravenös (über die Vene), schon gegeben werden. Mehr Forschung auf dem Gebiet ist notwendig. Auch gibt es nicht genügend Evidenz, um bei Patienten mit einem Asthmaanfall in der Notaufnahme den Einsatz von inhalierbaren Kortikosteroiden alleine, mit der Gabe von oralen oder intravenösen Kortikosteroiden zu vergleichen.

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