Raucher haben ein viel höheres Risiko für Komplikationen vor und während einer Operation. Rauchen hat einen Effekt auf die Funktion des Herzens und des Kreislaufes, der zumindest teilweise durch erhöhte Kohlenmonoxid- und Nikotinwerte im Blut verursacht wird. Ungefähr 24 bis 48 Stunden nachdem man mit dem Rauchen aufhört, verschwinden diese Effekte. Die Auswirkungen auf die Lungenfunktion lassen jedoch erst nach ungefähr 6-8 Wochen nach. Programme, die Patienten darin unterstützen sollen, vor einer Operation nicht zu rauchen, könnten daher sinnvoll sein. In anderen Situationen sind Programme mit kurzen Hinweisen, Nikotinersatztherapie oder auch Medikamenten gegen Depressionen erfolgreich eingesetzt worden. Diese Studienübersicht jedoch zeigt, dass es nicht genügend Ergebnisse gibt, um zu beurteilen, ob diese Programme einen Einfluss auf Patienten vor Operationen haben. Mehr Forschung auf dem Gebiet ist notwendig.
Es gibt nicht genügend Evidenz um Interventionen zu beurteilen, die Patienten darin unterstützen sollen, vor einer Operation nicht zu rauchen
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