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Vergleich des Embryonentransfers im Zellteilungsstadium mit dem Transfer im Keimbäschenstadium bei der der künstlichen Befruchtung

Blake D, Farquhar C, Johnson N, Proctor M

Es konnte bisher nicht gezeigt werden, dass Embryos bei In-Vitro-Fertilisationen (IVF), die einige Tage länger vor einer Einpflanzung im Labor belassen werden, zu mehr Schwangerschaften führen als übliche IVF-Methoden. IVF bedeutet, dass ein Ei mit Sperma in einem Labor künstlich befruchtet wird und ein Embryo entsteht. Üblicherweise werden die Embryos bei einer IVF zwei bis drei Tage nach der Befruchtung (Zellteilungsstadium) in die Gebärmutter der Frau eingesetzt (Embryonentransfer). Bei einer neueren Methode werden die Embryos erst fünf bis sechs Tage nach der Befruchtung (Keimbläschenstadium) eingesetzt. Möglicherweise ist dies ein besserer Zeitpunkt und erlaubt die Auswahl von geeigneteren Embryos. Diese Studienübersicht zeigt, dass es keine Evidenz dafür gibt, dass mehr Frauen schwanger werden oder ein Kind gebären, bei denen eine Einpflanzung nicht früh wie bei der üblichen IVF sondern im Keimbläschenstadium stattgefunden hat (Blastozystentransfer). Blastozystentransfer führt eher zu abgebrochenen Behandlungszyklen und weniger Embryos, die tiefgekühlt werden können.

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