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Trizyklische Medikamente können nächtliches Bettnässen bei Kindern während der Behandlung reduzieren, aber sie haben unerwünschte Nebenwirkungen; Klingelalarme sind möglicherweise auf lange Sicht wirksamer

Glazener CMA, Evans JHC, Peto RE

Nächtliches Bettnässen ist während der Kindheit häufig und kann zu Ausgrenzung, Stress und Unannehmlichkeiten führen. Trizyklische Medikamente verringern das Bettnässen während sie eingenommen werden. Ungefähr ein Fünftel aller Kinder hören während der Behandlung damit auf. Im Vergleich zu dem anderen üblicherweise eingesetzten Medikament, Desmopressin, sind trizyklische Medikamente weniger teuer, aber sie haben mehr unerwünschte Nebenwirkungen. Insbesondere eine Überdosis kann sehr gefährlich sein. Trizyklische Medikamente sind Mittel gegen Depressionen (Antidepressiva) und helfen bei Bettnässen wahrscheinlich aufgrund einer der unerwünschten Nebenwirkungen, die die Signale an die Nerven der Harnblase verändert. Das am häufigsten eingesetzte Medikament ist Imipramin, welches bis zu drei Monate eingenommen werden kann. Klingelalarme im Bett sind teurer als trizyklische Medikamente, aber der Effekt hält länger, auch nach der Beendigung der Behandlung an, und sie haben keine unerwünschten Nebenwirkungen wie Medikamente.

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