Stuhlinkontinenz bedeutet, dass man den Stuhlgang nicht willkürlich kontrollieren kann oder geringe Mengen Stuhl ungewollt abgehen. Dies ist ein häufiges Gesundheitsproblem, von dem bis zu 10 Prozent der Erwachsenen im häuslichen Umfeld betroffen sind. Dadurch ist das tägliche Leben von etwa 1 bis 2 Prozent aller Personen betroffen. Häufiger tritt Stuhlinkotinenz bei Personen auf, die in betreuten Einrichtungen leben. Begleitend kann auch Urininkotinenz auftreten. Stuhlinkotinenz kann sehr behindernd und peinlich sein. Zu den Behandlungsmethoden gehören Beckenbodentraining, elektrische Stimulation, Operationen und Medikamente. Diese Studienübersicht schloss Studien ein, die die medikamentöse Behandlung der Stuhlinkotinenz untersuchten. Zur Besserung von Stuhlinkontinenz verwendet man Medikamente gegen Durchfall oder gegen Verstopfung zur Regulierung des Stuhlgangs. Medikamente, die den Muskeltonus des Schließmuskels erhöhen, werden ebenfalls verwendet. Dreizehn kleinere Studien mit 473 eingeschlossenen Patienten wurden gefunden. Diese Studienübersicht zeigt, dass es einige Hinweise dafür gibt, dass Medikamente gegen Durchfall eine Stuhlinkontinenz bei Patienten mit wässrigem Stuhlgang bessern können. Medikamente zu Erhöhung des Schließmuskeltonus sind möglicherweise ebenfalls hilfreich, jedoch ist mehr Forschung auf diesem Gebiet notwendig.
Medikamente zur Behandlung der Stuhlinkontinenz des Erwachsenen
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