Einige Formen von Sodbrennen werden als "Gastro-ösophagealer Reflux" oder "Refluxerkrankung" bezeichnet, insbesondere wenn es zum Aufstoßen von säurehaltigem Mageninhalt kommt. Bei eine Refluxerkrankung kann es zu sichtbaren Schäden an der Speiseröhre kommen. Die meisten Menschen mit Sodbrennen nehmen so genannte Antazida ein, aber andere Medikamente stehen auch zur Verfügung. H2-Rezeptor-Antagonisten und Protonen-Pumpen-Inhibitoren unterdrücken die Säureproduktion im Magen. Mit prokinetischen (bewegungsfördernden) Medikamenten versucht man, einen Reflux durch einen erhöhten Muskeltonus in der Speiseröhre zu verhindern. Diese Studienübersicht zeigt, dass Patienten mit einer Refluxerkrankung, von Protonen-Pumpen-Inhibitoren mehr profitieren als von H2-Rezeptoren-Blockern. In der Untergruppe von Patienten, die während einer Magenspiegelung keine Anzeichen von Schäden in der Speiseröhre hatten, waren beide Medikamentengruppen gleich wirksam. Es gab nur wenig Hinweise für eine Wirksamkeit von prokinetischen Medikamenten bei einer Refluxerkrankung. Es ist wichtig zu beachten, dass die meisten Patienten in den Studien schon für lange Zeit wesentliche Beschwerden gehabt hatten.
Protonen-Pumpen-Inhibitoren scheinen bei Sodbrennen besser zu helfen als H2-Rezeptoren-Blocker
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