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Eine einzelne fieberoptische Leuchtmatte ist weniger effektiv in der Behandlung einer Neugeborenen-Gelbsucht als eine konventionelle Lichttherapie; bei Frühgeborenen ist sie genauso wirksam

Mills JF, Tudehope D

Neugeborene entwickeln häufig eine Gelbsucht. Bedenklich dabei ist die Tatsache, dass unkonjugiertes Bilirubin das sich entwickelnde Gehirn schädigen kann. Seit den 60iger Jahren wird eine Gelbsucht mit einer (konventionellen) Lichttherapie behandelt. Dabei müssen die Säuglinge nackt in einem Bettchen liegen, während ihre Augen verdeckt sind. Fieberoptische Leuchtmatten sind eine neue Form der Lichttherapie, bei der das Licht fieberoptisch direkt auf die Haut aufgebracht wird. Dabei kann das Kind angezogen bleiben und in der Nähe der Eltern sein. Diese Studienübersicht zeigt, dass fieberoptische Lichtmatten weniger effektiv sind als eine konventionelle Lichttherapie. Nur bei Frühgeborenen ist eine fieberoptische Lichtmatte genauso wirksam.

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