Bei einer unvollständigen Fehlgeburt kommt es meist zu Blutungen und Infektionen, da noch Teile des Schwangerschaftsproduktes in der Gebärmutter verbleiben. Diese Studienübersicht zeigt, dass eine Vakuumabsaugung (der Gebärmutterinhalt wird mit Hilfe einer elektrischen oder nicht elektrischen Vakuumpumpe abgesaugt) sicher, schnell und leicht durchführbar ist. Es ist auch weniger schmerzhaft als eine Ausschabung, welche häufig unter Allgemeinnarkose im OP durchgeführt werden muss.
Eine Vakuumabsaugung ist eine sichere und schnelle Behandlungsmethode bei unvollständiger Fehlgeburt (inkompletter Abort)
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- Das Einsetzen einer Spirale direkt nach einer Abtreibung oder Fehlgeburt ist sicher und zweckmäßig
- Eine Amniozentese nach der 16. Schwangerschaftswoche ist sicherer und Chorionzottenbiopsie sollte durch die Wand der Gebärmutter durchgeführt werden
- Weniger ausgedehnte Chirurgie bei Krebs der Vulva (Scham) ist wahrscheinlich sicher und weniger verstümmelnd
- Die vorhandene Evidenz erlaubt keine Beurteilung darüber, welche Operationsmethode bei komplettem Rektumprolaps (Mastdarmvorfall) am besten geeignet ist, und ob eine Operation besser oder schlechter ist als eine nicht-chirurgische Therapie
- Es gibt nur wenig Evidenz dafür, dass Antibiotika oder Alpha-Blocker bei einer chronischen Prostatitis hilfreich sind; möglicherweise ist jedoch eine Wärmebehandlung hilfreich und mehr Forschung ist notwendig
