Bei manchen Patienten kann eine Bestrahlung des Beckens zur Krebstherapie die Blase schädigen und als Spätfolge Entzündungen verursachen. Diese können Schmerzen beim Wasserlassen, Blut im Urin und ein verringertes Fassungsvermögen der Blase verursachen. Ein Kreislauf aus Blutungen, Infektionen und gelegentlich lebensbedrohenden Komplikationen kann folgen. Als Therapie bieten sich an die Behandlung der Infektionen, Blut-Transfusionen, Katheterisierung, Medikamentengabe direkt in die Blase und chirurgische Eingriffe. Die Übersichtsarbeit macht jedoch deutlich, dass der heutige Wissenstand nicht ausreicht um die Auswirkungen der nicht-chirurgischen Therapieformen bewerten zu können. Einige direkt in die Blase verabreichte Medikamente scheinen hilfreich zu sein.
Der aktuelle Wissenstand über die Wirksamkeit von nicht-chirurgischen Behandlungen der Blasenentzündung nach Strahlentherapie ist unzureichend – mehr Studien sind nötig
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