Manche Frauen haben ein erhöhtes Risiko während der Schwangerschaft, Entbindung oder nach einem Kaiserschnitt eine tiefe Beinvenenthrombose (Blutgerinnsel in einer Beinvene) zu bekommen. Lebensbedrohliche Folgen können sich ergeben, wenn ein Teil des Gerinnsels abbricht und zur Lunge wandert. Zur Vorbeugung eines Blutgerinnsels kann man mit blutverdünnenden Medikamenten und Kompressionstrümpfen behandeln, sowie die Frauen, zur Anregung des Kreislaufes, bald nach der Geburt wieder aufstehen lassen. Allerdings kann es bei manchen Medikamenten zu Problemen kommen, wie z.B. einem verstärkten Blutverlust nach der Geburt. Diese Übersicht zeigt, dass es nicht genügend Evidenz aus Studien gibt, um die Wirksamkeit dieser verschiedenen vorbeugenden Maßnahmen zu beurteilen.
Es besteht noch keine Klarheit darüber, wie man während der Schwangerschaft und Entbindung, bzw. nach einem Kaiserschnitt, eine tiefe Beinvenenthrombose am besten verhindert
More like this
- Es gibt keine Ergebnisse darüber, wie man die bösartige Veränderung einer Leukoplakie im Mund verhindern kann
- Frauen, die vor, während oder direkt nach einem Kaiserschnitt Antibiotika bekommen, machen deutlich seltener eine Infektion der Gebärmutter oder der Operationswunde durch
- Es ist noch nicht klar, welche Hautnaht-Technik für die Mutter nach einem Kaiserschnitt die beste ist
- Es gibt wenig Evidenz aus Studien darüber, ob eine frühe Entbindung oder Zuwarten unter medizinischer Versorgung besser ist für Frauen, die eine schwere Präeklampsie vor der 34. Schwangerschaftswoche entwickeln
- Es gibt keine eindeutigen Ergebnisse aus qualitativ hochwertigen Studien über die Vorteile von Schleifendiuretika bei Frühgeborenen mit schon bestehender chronischer Lungenerkrankung bzw. einem Risiko dafür
