Die vorhandenen Studienergebnisse unterstützen nicht die routinemäßige Gabe von Diuretika bei Neugeborenen mit Atemnotsyndrom. Diuretika sind Medikamente, die eine gesteigerte Harnproduktion bewirken, indem sie die Nieren zur Ausschwemmung von Salz und Wasser anregen. Bei Neugeborenen mit dem Atemnotsyndrom kann zusätzliches Wasser in der Lunge zu den Atemproblemen beitragen. Säuglinge mit Atemnotsyndrom produzieren manchmal auch nicht genügend Harn. Der Einsatz von Diuretika bei diesen Neugeborenen kann möglicherweise die Lungenfunktion vorübergehend verbessern, kann aber auch zu Komplikationen im Herz-Kreislauf-System führen. Diese Studienübersicht zeigt, dass es nicht genügend Ergebnisse gibt, die den routinemäßigen Einsatz von Diuretika bei Neugeborenen unterstützen.
Diuretika beim Atemnotsyndrom des Frühgeborenen
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