In der späten Schwangerschaft kann Ultraschall zur Suche nach Blutungsquellen und anderen Komplikationen eingesetzt werden. Ob jedoch ein Ultraschall Teil der routinemäßigen Vorsorge für alle Schwangeren sein soll, wird heftig diskutiert. Üblicherweise wird er durchgeführt, um das Größenwachstum des Kindes und die Plazenta (den Mutterkuchen) zu beurteilen, die Fruchtwassermenge und die Position des Kindes zu bestimmen und um andere Probleme des Kindes aufzudecken. Es könnte jedoch auch sein, dass durch eine solche Untersuchung medizinische Eingriffe, wie z.B. ein Kaiserschnitt, häufiger durchgeführt werden. Diese Übersicht zeigt, dass die bisherigen Studienergebnisse keinen Einfluss von Ultraschall auf das Wohlergehen des Kindes, aber auch keinen Anstieg der Zahl der medizinischen Eingriffe dokumentieren. Es gibt keine Aussagen über die psychologischen Folgen der Untersuchung.
Ultraschall als Teil der Vorsorgeroutine in der späten Schwangerschaft (nach der 24. Woche) scheint keinen wesentlichen Einfluss auf das kindliche Wohlergehen oder die medizinische Versorgung zu haben
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