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Independent high-quality evidence for health care decision making

Eine routinemäßige Doppler-Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft hat keine Vorteile für Mutter oder Kind und man kann unerwünschte Nebenwirkungen nicht ausschließen

Alfirevic Z, Stampalija T, Gyte GML

Bei einer Doppler-Ultraschalluntersuchung kann man mithilfe von Schallwellen die Bewegungen des Blutes nachvollziehen. Er wird in der Schwangerschaft eingesetzt, um den Blutkreislauf des Kindes, der Gebärmutter und der Plazenta (Mutterkuchen) zu untersuchen. In Schwangerschaften mit hohem Risiko, in denen Sorge um das Wohlergehen des Kindes besteht, tragen Doppler-Ultraschalluntersuchungen dazu bei, das Risiko einer Totgeburt zu senken und medizinische Maßnahmen unter der Geburt, wie z.B. einen Kaiserschnitt zu verhindern. Da solche Schwangerschaften mit hohem Risiko eher selten sind, hat Doppler-Ultraschall als routinemäßige Vorsorgeuntersuchung wenig Sinn, denn es kann zu unnötigen medizinischen Eingriffen und unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Diese Studienübersicht über den Einsatz von routinemäßigem Doppler-Ultraschall in der Schwangerschaft zeigt, dass dies keinen Einfluss auf die Gesundheit der Mutter oder des Kindes hat und man unerwünschte Nebenwirkungen nicht ausschließen kann.

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