Infektionen und entzündliche Reaktion der Atemwege sowie Mangelernährung sind wesentliche Eigenschaften der zystischen Fibrose (Mukoviszidose). Sie treten sehr früh auf und lassen sich auch früh therapeutisch bessern. Eine frühzeitige Diagnose vor dem Auftreten von Beschwerden könnte also dazu beitragen, irreversible Schäden an der Lunge entweder zu verhindern oder zu mindern, und dadurch den Ernährungszustand, die Lebensqualität und die Prognose von Patienten mit zystischer Fibrose zu verbessern. Diese Studienübersicht zeigt, dass es noch nicht genügend Studienergebnisse gibt, um eine vorteilige oder nachteilige Auswirkung einer Vorsorgeuntersuchung bei Neugeborenen zu belegen. Diese Übersicht muss daher aktualisiert werden, sobald mehr Ergebnisse, bzw. die Daten einzelner Patienten vorliegen.
Es gibt nicht genügend Studienergebnisse, um zu zeigen, ob Vorsorgeuntersuchungen bei Säuglingen auf zystische Fibrose und anschließende entsprechende Therapie eine positive oder negative Auswirkung auf den langfristigen Verlauf der Krankheit haben
More like this
- Es gibt keine Evidenz dafür, dass eine Operation zur Druckentlastung des Gehirns nach einem Schlaganfall eine positive Auswirkung auf den Verlauf hat
- Es gibt zu wenig Evidenz um zu zeigen, ob Betamimetika bei Schwangeren eine positive Wirkung auf das Größenwachstum von Kindern mit intrauteriner Wachstumsverzögerung haben kann
- Medikamente, welche den Säuregehalt des Magensaftes senken, können Verdauungsprobleme bei Patienten mit zystischer Fibrose (Mukoviszidose) lindern. Mehr Forschung ist nötig, um zu zeigen, ob sich noch andere Vorteile ergeben
- Es gibt nicht genügend Ergebnisse aus Studien, um zu zeigen, ob Impfungen gegen Pseudomonas aeruginosa wirksam sind bei Patienten mit zystischer Fibrose (Mukoviszidose).
- Es gibt zu wenig Evidenz aus Studien um zu zeigen, ob Bettruhe im Krankenhaus bei Schwangeren eine positive Wirkung auf das Größenwachstum des ungeborenen Kindes hat
