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Independent high-quality evidence for health care decision making

Es gibt Hinweise dafür, dass eine Injektion von Oxytocin in die Nabelschnur die Notwendigkeit für eine manuelle Entfernung der Plazenta (Mutterkuchen) nach der Geburt verringern könnte

Nardin JM, Weeks A, Carroli G

Die Plazenta versorgt über die Nabelschnur das ungeborene Kind in der Gebärmutter mit Nährstoffen. In der so genannten ‚Nachgeburt’ wird die Plazenta meist kurz nach dem Kind entbunden. Wenn die Plazenta in der Gebärmutter verbleibt, besteht ein erhöhtes Risiko für schwere Blutungen und Infektionen und in seltenen Fällen kann es zum Tode führen. Eine manuelle Entfernung der Plazenta bedeutet, die Plazenta von Hand zu lösen, und kann mit Komplikationen einhergehen. Laut dieser Studienübersicht gibt es Hinweise dafür, dass eine Injektion von Oxytocin in die Nabelschnur die Notwendigkeit für die manuelle Entfernung einer verbliebenen Plazenta verringert. Weitere Forschung über die Auswirkungen von Injektionen mit Oxytocin, Prostaglandin oder Plasmaexpandern ist notwendig.

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