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Das Risiko für Entzündungen von Gebärmutter und Eileitern nach dem Einlegen einer Spirale ist klein und wird nicht signifikant durch vorbeugende Antibiotika beeinflusst

Grimes DA, Lopez LM, Schulz KF

Die Spirale (Intrauterinpessar) ist ein kleines Gebilde aus Plastik oder Metall und wird in die Gebärmutter zur langfristigen Verhütung eingeführt. Eine häufige Sorge bei der Spirale ist das Risiko einer aufsteigenden Entzündung in die Gebärmutter und die Eileiter, was zu Unfruchtbarkeit führen kann. Meist entwickelt sich eine solche Entzündung innerhalb der ersten Wochen nach Einlegen der Spirale, so dass manchmal vorbeugend Antibiotika gegeben werden. Jedoch zeigt diese Studienübersicht, dass vorbeugende Antibiotika beim Einlegen einer Spirale das Risiko für eine Entzündung nicht signifikant senken. Insgesamt war das Risiko für eine Entzündung klein.

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