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Independent high-quality evidence for health care decision making

Es ist noch nicht geklärt, ob eine routinemäßige Grippeschutzimpfung bei gesunden Erwachsenen eine wirksame Maßnahme ist.

Jefferson T, Di Pietrantonj C, Rivetti A, Bawazeer GA, Al-Ansary LA, Ferroni E

Die Grippe ist eine Viruserkrankung, die zu Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, starken Schmerzen, Husten und Naselaufen führt. Sie kann wochenlang anhalten und zu ernsten Erkrankungen bis zum Tode führen. Die Grippe verbreitet sich leicht und der Virus entwickelt immer wieder neue Stämme. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt daher jährlich aufs Neue, welche Stämme in die Schutzimpfung der nächsten Grippesaison aufgenommen werden sollen. In vielen Ländern werden gefährdeten Personen im Rahmen öffentlicher Gesundheitsprogramme Grippeimpfungen angeboten, um Folgekomplikationen zu vermeiden. Die Studienübersicht zu Grippeschutzimpfungen zeigt, dass im besten Fall (mit bestätigtem Labortest und gezielter Auswahl eines Impfstoffes abhängig vom Virusstamm) 80% der Fälle vermieden werden. Nur 50% der Fälle werden vermieden, wenn der Impfstoff nicht passend ist während bei gesunden Erwachsenen grippeähnliche Symptome in 30% der Fälle vermieden werden. Die Anzahl der Personen, die ins Krankenhaus gehen müssen oder krankheitsbedingt nicht arbeiten können, ändert sich nicht. Einige Impfstoffe verursachen Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle sowie Muskelschmerzen oder in sehr seltenen Fällen ernsthafte Nebenwirkungen wie vorübergehende Lähmungen.

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