Ein niedriger Blutdruck kann zu Schäden am Gehirn und anderen ernstzunehmenden Problemen bei Frühgeborenen (vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren) führen. Mit der Gabe von Flüssigkeit und Medikamenten versucht man den Blutdruck und damit die Blutversorgung von Gehirn und anderen Organen aufrechtzuerhalten. Sogenannte "inotrope" (herzkraftsteigernde) Medikamente, wie Dopamin und Dobutamin, werden häufig eingesetzt, um den Blutdruck zu erhöhen. Jedoch ist noch unklar, was das verträglichste und wirksamste Medikament zur Behandlung eines niedrigen Blutdruckes bei Frühgeborenen ist. Diese Studienübersicht zeigt, dass Dopamin auf kurze Sicht wirksamer als Dobutamin den Blutdruck erhöht, jedoch sind die langfristigen Auswirkungen dieser Medikamente noch nicht bekannt. Weitere Studien auf diesem Gebiet sind notwendig.
Haben Frühgeborene einen niedrigen Blutdruck, verbessert Dopamin diesen kurzfristig besser als Dobutamin, jedoch werden noch Ergebnisse zur Verträglichkeit und langfristigen Wirksamkeit benötigt
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