Ernährung über Sonde (entweder durch die Nase oder direkt durch die Magenwand gelegt) bei Patienten mit zystischer Fibrose (Mukoviszidose) Die zystische Fibrose oder Mukoviszidose ist eine schwere, genetisch bedingte Erkrankung, welche die Lunge und den Pankreas (die Bauchspeicheldrüse, ein bei der Verdauung benötigtes Organ) schädigt. Patienten mit zystischer Fibrose benötigen durchschnittlich mehr Kalorien, um die Schwierigkeiten bei der Atmung, die durch die Lungenschädigung entstehen, zu bewältigen. Häufig werden die Patienten zusätzlich per Sonde ernährt, um den Ernährungszustand und das Gewicht zu verbessern und auch um das Atmen zu erleichtern und die Lebensqualität zu erhöhen. Allerdings ist Sondenernährung sehr teuer und kann das Selbstbewusstsein und die körperliche Selbstwahrnehmung stören. Diese Studienübersicht fand keine geeigneten, methodisch hochwertigen Studien, welche die Wirkung der Sondenernährung verdeutlichen. Weitere Forschung ist nötig, die die Sondenernährung, die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln und mit normaler Kost vergleicht. Studien sollten dabei beantworten, zu welchem Zeitpunkt die Sondenernährung begonnen werden sollte, um den größtmöglichen Nutzen zu haben. Bisher konnten keine Studien in diese Studienübersicht eingeschlossen werden. Die letzte Suche im April 2008 fand keine relevanten Studien. Sobald neue Studien vorliegen, wird diese Studienübersicht aktualisiert.
Sondenernährung bei Patienten mit zystischer Fibrose (Mukoviszidose)
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