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Independent high-quality evidence for health care decision making

Die Injektion von Allergenen unter die Haut (Allergen-spezifische Immuntherapie) kann Asthmabeschwerden und den Gebrauch von Asthma-Medikamenten reduzieren. Es besteht jedoch das Risiko schwerer allergischer Reaktionen

Abramson MJ, Puy RM, Weiner JM

Asthmaanfälle können durch Allergien, Pollen, Zigarettenrauch oder Luftverschmutzung ausgelöst werden und können tödlich verlaufen. Ein Allergen ist eine Substanz, die bei einer dafür empfindlichen Person eine allergische Reaktion auslösen kann. Bei der Allergen-spezifischen Immuntherapie wird das Allergen nacheinander in immer höherer Dosierung unter die Haut gespritzt, wobei das Risiko einer schweren allergischen Reaktion auf die Substanz besteht. Diese Methode wird auch Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung genannt. Diese Studienübersicht zeigt, dass Immuntherapie Asthmabeschwerden und den Gebrauch von Asthma-Medikamenten reduzieren kann. Sie verbessert die Überempfindlichkeit der Lungen und verringert das Risiko eines schweren Asthmaanfalles, wenn der Patient wieder mit dem Allergen in Kontakt kommt.

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