In einem Drittel aller Fälle bildet sich nach einem Hüftgelenkersatz in den Muskeln um die Hüfte abnormes Knochenmaterial. NSA - nichtsteroidale Antiphlogistika (außer niedrig dosiertem Aspirin), die man vor und nach einer Operation einnimmt, verringern das Risiko einer solchen Knochenbildung um die Hälfte oder um bis zu zwei Dritteln. Das Riskio für unerwünschte Nebenwirkungen ist niedrig. Die Vermeidung abnormer Knochenbildung wird wahrscheinlich langfristig dazu beitragen, dass man nach einem Hüftgelenksersatz weniger Schmerzen, weniger Steifheit im Gelenk und weniger Behinderungen hat. Jedoch müssen die Auswirkungen dieser Behandlung noch in groß angelegten Studien belegt werden.
Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSA; eine Klasse von Schmerzmedikamenten) verringern nach einem Hüftgelenksersatz (künstliches Hüftgelenk) das Risiko einer abnormen Knochenbildung in den Muskeln um das Hüftgelenk
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