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Bei Frauen mit dem Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS), die nicht auf eine Behandlung mit Clomifen ansprechen, reduziert ein chirurgischer Eingriff an den Ovarien das Risiko der Mehrlingsschwangerschaft ohne die Schwangerschaftsrate herabzusetzen

Farquhar C, Lilford R, Marjoribanks J, Vanderkerchove P

Frauen mit dem Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS) haben einen unregelmäßigen Eisprung. Gonadotropine sind Hormone, die von der Hirnanhangsdrüse produziert werden. Gonadotropin-Hormone (entweder aus dem Urin oder durch rekombinanten Techniken gewonnen) sind bei PCOS eingesetzt worden, können aber zu einer Überstimulation und Mehrlingsschwangerschaften führen. Eine Alternative ist die minimal-invasive Operation mittels Laparoskop (ein schlauchförmiges Instrument), welches durch einen kleinen Schnitt in der Bauchhaut eingeführt wird. Die Zysten können dadurch mit Hitze oder Laser behandelt werden.Diese Studienübersicht zeigt, dass eine laparoskopische Behandlung mit anschließender Clomifen- oder falls erforderlich Gonadotropin-Gabe ebenso wirksam zum Eisprung führt wie die alleinige Behandlung mit Gonadotropin. Dabei ist das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft in der laparoskopisch behandelten Gruppe geringer. Bei beiden Methoden werden etwa 50% der Frauen lebend gebären, während es bei 16% zu Fehlgeburten kommt.

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