Frühgeborene (vor der 37. Schwangerschaftswoche) bekommen häufig parenterale Nahrungszusätze (nicht über den Magen-Darm-Trakt sondern über die Vene). Carnitin ist eine Aminosäure, die in Muttermilch und Flaschenmilch enthalten ist, jedoch üblicherweise nicht parenteral gegeben wird. Sie trägt dazu bei, dass Fettsäuren in Energie umgesetzt werden und unterstützt das Wachstum. Diese Studienübersicht zeigt, dass es nicht genügend Studienergebnisse gibt, die einen positiven Einfluss von parenteralen Carnitin-Nahrungszusätzen auf die Gewichtszunahme oder die Fettsäureverwertung von Neugeborenen belegen. Mehr Forschung auf diesem Gebiet ist notwendig.
Es gibt nicht genügend Studienergebnisse, die eine Wirksamkeit von Carnitin-Nahrungszusätzen zur Verbesserung der Gewichtszunahme bei parenteral ernährten Neugeborenen belegen
More like this
- Es gibt nicht genügend Ergebnisse aus qualitativ hochwertigen Studien zur Beurteilung der Wirksamkeit von inhalierten Beta-2-Agonisten zur Behandlung von Asthma bei Patienten, die künstlich beatmet werden
- Es gibt nicht genügend Evidenz, um bei akuten Durchblutungsstörungen der Beine eine Thrombolyse einer Operation zur Verbesserung der langfristigen Durchblutung vorzuziehen
- Zur Zeit gibt es nicht genügend Evidenz dafür, dass der Einsatz von Cisplatin, ein Medikament gegen Krebs, vor anderen Therapien, die Überlebenschancen bei Patienten mit fortgeschrittenem Harnblasenkrebs verbessert
- Es gibt nicht genügend Ergebnisse aus qualitativ hochwertigen Studien um zu beurteilen, ob bei Neugeborenen auf der Intensivstation eine nasale oder eine orale Intubation zur künstlichen Beatmung geeigneter ist
- Diese Übersicht zeigt, dass es nicht genügend Ergebnisse aus Studien zur Beurteilung der Wirksamkeit von antibiotischer Einzel- oder Kombinationstherapie zur Behandlung von Lungeninfektionen bei Patienten mit zystischer Fibrose (Mukoviszidose) gibt.
