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Independent high-quality evidence for health care decision making

Die vorhandene Evidenz zeigt keinen Nutzen durch Koffein zur Vermeidung von Apnoe bei Frühgeborenen mit hohem Risiko

Henderson-Smart DJ, De Paoli AG

Apnoe ist eine Pause in der Atmung, die länger als 20 Sekunden anhält. Bei zu früh geborenen Kindern (vor der 34 Schwangerschaftswoche) kann sie wiederholt vorkommen. Methylxanthine (wie z.B. Theophyllin und Koffein) sind Medikamente, von denen man annimmt, dass sie die Atmung stimulieren und werden deshalb zur Behandlung von Apnoe-Episoden eingesetzt. Man hat vorgeschlagen, Frühgeborenen mit Apnoe vorbeugend Koffein zu geben. Die für diese Übersicht gesammelten Studienergebnisse unterstützen den Einsatz von Koffein zur Vorbeugung von Apnoe-Episoden bei Frühgeborenen mit hohem Risiko nicht. Mehr Forschung auf diesem Gebiet ist nötig.

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