Oberschenkelhalsbrüche, die außerhalb der Hüftgelenkskapsel (extrakapsulär) liegen, können operativ mit Metallimplantaten stabilisiert werden. Der so genannte Ender-Nagel wird nahe dem Knie in den Oberschenkelknochen eingebracht und durch das Knochenmark bis über die Bruchlinie hinaus nach oben geschoben. Andere Implantate, die nicht durch das Knochenmark gehen (extramedulläre Implantate), bestehen aus einer Schraube oder Stange, die durch den Oberschenkelknochen zur Überbrückung des Bruches geführt werden und außen mit einer Platte am Knochen befestigt werden. Diese Studienübersicht zeigt, dass eine Versorgung mit Ender-Nägeln im Vergleich mit üblichen extramedullären Implantaten, mit einem höheren Risiko für Komplikationen und häufigeren Nachoperationen einhergeht.
Bei einer bestimmten Form von Oberschenkelhalsbrüchen haben Patienten, die mit einer Ender-Nagelung versorgt worden sind, mehr Komplikationen nach der Operation
Published Online:
Juni 15, 2007
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