Sehr früh geborene Kinder laufen Gefahr, eine Gehirnblutung (periventrikuläre Blutung) zu bekommen. Dadurch kann eine Gehirnschädigung mit späteren neurologischen Problemen wie Lähmungen und geistiger Behinderung entstehen. Vitamin K könnte dazu beitragen, dass das Blut bei Frühgeborenen besser gerinnt und so das Risiko für eine Gehirnblutung senken. Diese Studienübersicht zeigt, dass eine Injektion mit Vitamin K für Frauen kurz vor einer extremen Frühgeburt das Risiko einer Gehirnblutung für das Kind nicht senkt. Es gibt nicht genügend Daten zur Beurteilung der langfristigen Auswirkungen einer Vitamin K-Gabe kurz vor einer extremen Frühgeburt auf die weitere Entwicklung des Kindes.
Durch die Gabe von Vitamin K an die Mutter wird das Risiko für eine Gehirnblutung bei sehr früh geborenen Kindern nicht gesenkt.
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