Bei einem Asthmaanfall verengen sich die Atemwege durch Verkrampfungen der umgebenden Muskulatur und durch entzündliche Schwellungen ihrer Schleimhäute. Bronchodilatatoren (Medikamente, welche als Spray verabreicht werden) können zum Entkrampfen der Atemwegsmuskulatur und Steroide zum Abschwellen der Schleimhäute eingesetzt werden. Jedoch erleiden viele Patienten, die wegen eines Asthmaanfalles ins Krankenhaus aufgenommen wurden, innerhalb von 10 Tagen nach der Entlassung einen Rückfall. Diese Übersicht von sechs Studien mit insgesamt 374 Patienten zeigt, dass kurzfristig eingesetzte Steroide nach der Krankenhausentlassung das Risiko eines Rückfalles senken. Ausserdem werden weniger Bronchodilatatoren benötigt, ohne dass wesentliche unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Die positive Wirkung hält für ungefähr drei Wochen an.
Kurzfristig angewandte Steroide können nach einem Krankenhausaufenthalt wegen eines Asthmaanfalles dazu beitragen, einen Rückfall zu verhindern, ohne dass die Zahl der unerwünschten Nebenwirkungen zuzunehmen scheint
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