Published Online:
Juni 15, 2007
Für Babies, die in Beckenendlage (Kopf nach oben) geboren werden, bestehen größere Risiken als für solche, die in Schädellage (Kopf zuerst) geboren werden. Durch sanften Druck auf den Bauch der Schwangeren versucht man bei einer äußeren Wendung das Kind von der Beckenendlage in die Schädellage zu drehen. Diese Studienübersicht zeigt, dass eine äußere Wendung vor dem Geburtstermin (32-37 Woche) keinen Einfluss auf die Geburtsposition zum Termin (38-40 Woche) hat. Die Zahl der Kinder, die mittels Kaiserschnitt zur Welt kommen, wird nicht reduziert. Als unerwünschte Nebenwirkung einer äußeren Wendung kann es z.B. zu einer Blutung oder einer Plazentaablösung kommen.
